Mirjam Pézsa

Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Bildenden Kunst an der Universität Sorbonne in Paris, Frankreich, folgt ein Studium der Film- und Medienwissenschaften sowie der Bildenden Kunst, Ästhetischen Kommunikation und Psychologie in Deutschland. Im Anschluss Einstieg in die Medien- und Marketingbranche. Dort tätig in Marketing und Creative Direction als Texterin, Producerin und Regisseurin sowie als Creative Lead für Marketing-Kampagnen namhafter TV Persönlichkeiten und TV Marken. Parallel zu Personal & Creative Branding, umfangreiche Konzeptionen und Werbetexte sowie Kreationen und Produktionen audiovisueller Kommunikationsstrategien und Branding-Kampagnen für TV-Spots und Imagefilme. In den 90er Jahren Beginn eigener künstlerischer Arbeit mit Fotografien, Texten sowie Collagen und Objektarbeiten. Entdeckung der Drucktechnik und Monotypie sowie intensive Auseinandersetzung mit der Malerei. Studium der Zeichnung und Malerei bei verschiedenen namhaften Lehrern und Akademien, u.a. an der Freien Kunstakademie Salzburg sowie an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor bei Prof. Markus Lüpertz.

Meisterschülerin von Markus Lüpertz.

Lebt und arbeitet in Köln.

Meine Arbeit im Atelier

Als Künstlerin interessieren mich jene Wirklichkeiten, die erst durch die Malerei sichtbar werden. Die Suche nach diesen eigenen Bildwelten bestimmt meine Arbeit als Malerin. Dabei fasziniert oft der Prozess des Malens selbst, der sich, einmal begonnen, wie von selbst weiterentwickelt. Das bildnerische Problem, das letztlich jede Auseinandersetzung mit der Leinwand oder einem leeren Blatt mit sich bringt, fesselt dabei in dem Versprechen, ein Ergebnis als Antwort bereitzuhalten. Jede Antwort jedoch wird von einer neuen Frage abgelöst, die das Werk im Entstehen aufwirft. So überholt sich die eigentliche Bildidee oft selbst, und wird im Entstehungsprozess zu etwas Unvorhergesehenem. Der Betrachter wird in ein anderes Universum eingeladen, in ein ‚eigenes Sehen‘. Vorhandene Ergebnisse werden kontinuierlich weiterentwickelt und in ihrer Qualität hinterfragt.